Die Transformation in der neuen Arbeitswelt hin zu mehr Eigenverantwortung, zu stärker soziokratisch organisierten Führungssystemen und zu einer anderen Qualität der Kommunikation braucht neue Formate und Strukturen. “Ansage” und Frontalinformation als typische Formen haben mehr und mehr ausgedient – vielmehr müssen kollektive Dialoge mit Feedbackschleifen und Raum für die gemeinsame Gestaltung – auch für große Gruppen und ganze Unternehmen –  geschaffen werden. Bestehende Toolboxen aus der Praxisliteratur zu “New Work”, “Agilität” und “Selbstorganisation” greifen auf bewährte systemische und gruppendynamische Prinzipien und Methoden zurück, die in “neuem Kleide” präsentiert werden – aber sich zum Glück einer hohen Aufmerksamkeit in der aktuellen Praxis erfreuen. Wissenschaftliche Untersuchungen stecken noch in den Kinderschuhen – hierin wird einer meiner wissenschaftlichen Schwerpunkte der nächsten Jahre liegen.

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